Paintball vs. Airsoft - die Unterschiede

Paintball und Airsoft sind beides Mannschaftssportarten, bei denen die Spieler mit einer speziellen Ausrüstung Projektile aufeinander schießen. Es gibt jedoch einige wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Sportarten die wir die hier so gut es geht, neutral näher bringen möchten:

Paintball im Vergleich

Paintball Geschosse: Beim Paintball verwenden die Spieler Paintballs, kleine mit Farbe gefüllte Kugeln, die beim Aufprall zerplatzen. Sie haben in der Regel in Kaliber von .68. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen und kleinere Kaliber wie das .43.

Paintballwaffen: auch Markierer genannt, sind für das Abfeuern von Paintballs ausgelegt und in der Regel größer und waren früher sperriger als Airsoft-Waffen. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall. Auch im Paintball gibt es inzwischen Magazine und Co2 Kapseln um Guns möglichst realistisch aussehen zu lassen. Allerdings bleiben bei größeren Markieren trotzdem noch die HPA Flaschen. (Aber auch diese werden nun immer mehr in die Schulterstützen integriert für einen besseren Look)

Sicherheit: Paintball-Pistolen schießen Projektile mit einer viel höheren Geschwindigkeit ab als Airsoft-Pistolen, was bedeutet, dass Paintball-Spieler mehr Schutzausrüstung, einschließlich Masken, tragen müssen, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

Spielablauf: Paintball und Airsoft können in verschiedenen Formaten gespielt werden, aber im Allgemeinen sind Paintball-Spiele rasanter und die Spieler scheiden schneller aus dem Spiel aus. Das war einmal so und ist jetzt nicht mehr der Fall. Auch dass Airsoft taktischer ist, ist nicht mehr der Fall. Paintball hat hier nachgelegt. 2023 wird in Polen die erste Woodland Paintball Liga (ICPL -Paintball) stattfinden.

Airsoft im Vergleich

Airsoft Geschosse: Bei Airsoft verwenden die Spieler kleine Plastik-Kugeln, die sogenannten BBs. Die drei häufigsten Größen und Kugelgewicht im Airsoft sind Folgende: 6 mm; 0,12 g - 6 mm; 0,20 g und 6 mm; 0,25 g.

Airsoftwaffen: hingegen sind für das Abfeuern von Plastik-BBs ausgelegt. Gerade für Laien oder Menschen, die nicht aus dem Airsoft und Paintballsport kommen, sehen sie oftmals wie echte Feuerwaffen aus. Im Gegensatz zu Paintballwaffen, die auch gut und gerne 1500€ kosten können, können Airsoftwaffen zwar auch 1200€ kosten, spielen sich aber meist so um die 700 €, natürlich je nach Modell, ein.

Sicherheit: Airsoft-Spieler können ebenfalls Schutzkleidung tragen, die jedoch im Allgemeinen nicht so umfangreich ist wie beim Paintball. Beispielsweise ist beim Paintball eine Vollgesichtsmaske Pflicht, beim Airsoft nur auf bestimmten Feldern, wie den Speedsoft (Tournament) Feldern im Indoorbereich. Beim Airsoft reicht auf den meisten Feldern eine ballistische Schutzbrille aus.

Spielablauf: Da im Airsoft nun auch der Turnierbereich (Speedsoft) Einzug hält, der sich übrigends aus dem Paintball (Supair) Turnierbereich abgeschaut wurde, geht es hier inzwischen genauso rasant zu, wie auf den Paintball Supair Feldern. Mit dem einzigen Unterschied, dass hier nicht so viele Bälle auf einmal aus den Airsoftkniften geschossen werden können, wie aus Paintballturniermarkierern.

Insgesamt sind Paintball und Airsoft beides unterhaltsame, spannende Mannschaftssportarten, die den Spielern die Möglichkeit bieten, sich in simulierten Spielsituationen zu engagieren. Sie unterscheiden sich jedoch in der Art der verwendeten Projektile, der verwendeten Ausrüstung und der erforderlichen Schutzausrüstung sowie den allgemeinen Regeln. Aber das kommt auch immer stark auf den Spieler, den Spielstil, die Erwartung und das Spielfeld an. Was man jedoch recht schnell sagen kann, ist dass die Grundausrüstung und das Spiel beim Paintball in der Regel teurer als beim Airsoft ist. Wenn man hier die Kugeln, Schutzbrille und Gun betrachtet. Weshalb auch viele Paintballer in den Airsoftbereich wechseln.

Paintballspieler beim SBG in Polen

Airsoftspieler bei Lost Airfield in Mahlwinkel